Besteck - Stiftung Warentest

Test Messerschärfer



Gute Küchenmesser sind teuer, und um sie lange verwenden zu können, ist die richtige Pflege unerlässlich. Dazu gehört es auch, das Messer in regelmäßigen Abständen zu schleifen und zu schärfen. Die Klinge nutzt sich im Lauf der Zeit durch den permanenten Gebrauch ab, das Messer wird stumpf und man hat keine rechte Freude mehr daran. Das Schärfen muss man aber nicht beim professionellen Messerschärfer erledigen lassen, man findet im Handel eine breite Palette an Messerschärfern, die sich preislich zwischen drei und ca. 160 Euro bewegen.

Die Stiftung Warentest wollte herausfinden, wie es um die Qualität dieser Messerschärfer bestellt ist, und ließ Profis ans Werk: Ein Küchen- und ein Fleischermeister sowie eine Köchin wurden gebeten, am Test mitzuwirken. Bei diesem Test wurden Messer zunächst abgestumpft, um sie im nächsten Schritt mit den Testgeräten zu schärfen. Dann wurden verschiedene Lebensmittel und Fleischsorten mit den neu geschliffenen Messern geschnitten und das Ergebnis mikroskopisch begutachtet und dokumentiert. Außerdem wurden die Gebrauchsanweisungen und die Materialeigenschaften der Messerschärfer bewertet, und all diese Punkte flossen in das Endergebnis ein.

Neben manuellen Schärfgeräten wie Wetzsteinen oder Schärfstäben gibt es auch elektrische Schärfgeräte, die bei diesem Test ebenfalls einer genauen Kontrolle unterzogen wurden.
Hier die Testergebnisse nach diesen unterschiedlichen Kategorien:

Messerschärfer



1.) WMF Spitzenklasse (ca. 30 Euro)
2.) Wüsthof Wetzstahl 4463/23 (ca. 13,50 Euro)
3.) Zwilling Twin Wetzstahl (ca. 19,50 Euro)

Schärfgeräte



1.) WMF Messerschärfer (ca. 30 Euro)
2.) Kai Elektrischer Messerschärfer AP-118 (ca. 75 Euro)
3.) Tupperware Messer-Maus D 109 (ca. 19,90 Euro)

Schleifsteine



1.) Kai Chun Combination Whetstone DM-0708 (ca. 60 Euro)
2.) WMF Schleifstein (ca. 45 Euro)
3.) Chroma Deluxe Waterstones ST-1800L (ca. 85 Euro)

Es obliegt dem persönlichen Geschmack, für welche Variante man sich entscheidet. Übung ist aber für jedes der vorgestellten Schärfgeräte notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Man sollte daher vielleicht nicht mit dem teuersten Messer beginnen, sondern mit älteren Messern experimentieren, bis man das richtige Gefühl für das Schleifen entwickelt hat.